Übungsanleitung

Eine erste Übungsanleitung

Vorab zu dieser

Die erste Anleitung

Diese Übungsanleitung hat sich über viele Jahre der Praxis und Erfahrungen in meiner Arbeit geformt und gestaltet. In zahlreichen Seminare, Workshops und Einzelsitzungen konnte ich die Wirksamkeit und die Kraft dieser Übungen miterleben. Mit den Jahren und den Erfahrungen habe ich sie nach und nach verfeinert und weiter entwickelt. Mit jeder neuen Begegnung mit den

Urpflanzen

und dieser Anleitung entwickelt sie sich weiter.

Tipp:
Nehmen Sie einen Schreib- und Malblock, Stift und Farben zu sich. Schreiben Sie auf, machen Sie sich Notizen, malen und zeichnen Sie ihre Empfindungen. Lassen Sie sich überraschen, was die Urpflanzen zu erzählen haben – Ihnen Tore zu Ihren verborgenen Welten und Kräften öffnen und zugänglich werden lassen.

Die Übungen

A.)
Setzen Sie sich hin und entspanne sich. Atmen sie bewusst und ruhig. Wenden Sie ihre Aufmerksamkeit der Bildfolge zu.
Betrachten Sie die Bilderfolge von links nach rechts in Ruhe. Lassen Sie sie wirken und horchen Sie in sich hinein. Fühlen Sie was sich wo in welcher Weise in ihnen verändert.

B.)
Spüren Sie der Bewegung nach, die Sie in der Bilderfolge erkennen. Spüre sie mit Ihrem Körper. Was nehmen Sie wahr? Wie beschreiben Sie diese Bewegungen und Ihre Wahrnehmungen dazu?

C.)
Nun stehen Sie auf und geben dieser Bewegung, die Sie in Ihrem Körper fühlen nach aussen Ausdruck. Setzen Sie den Bewegungsablauf langsam mit Ihrem Körper um. Fühlen in sich hinein. Was spüren Sie? Woran erinnert Sie dieser Weg? Beschreiben Sie die Eindrücke mit Ihren Worten.

In einem zweiten Schritt kommt nun Deine Atmung hinzu:
A.)
Dem Bewegungsablauf folgend atmen Sie entsprechend ein und aus. Horchen in sich hinein. Was fühlen Sie? Was hören Sie?
B.)
Bei Ausatmen hören Sie ihrem Atmen zu. Sie geben ihm mit ihrer Stimme Ausdruck. Sie atmen durch die Nase ein und durch den Mund aus. Hören hin und spüren was sich in der Bewegung verändert, wie es sich anfühlt.

C.)
Nun beginnen Sie beim Ausatmen im Rhythmus der Bewegung von einem hörbaren Uuuuuu hin zu einem Aaaaaaa auszuatmen.

Vergessen Sie alles was sie bis anhin zur Klang- und Stimmwertungen gehört oder gelesen habe. Lassen sie einfach den Klang, den Ton ihrer Stimme aus dem Becken, aus dem Bauch hochsteigen. Mag sein, dass anfangs noch ein kein Ton über die Lippen kommt.

Macht nicht’s!

Wecken sie in sich die Vorstellung, wie sie ihre Stimme hören. Schon bald findet das Uuuuuuu und das Aaaaaa den Weg zum Mund und vom Mund nach Aussen. Bleiben sie einfach dran! Sie werden erstaunt sein was sich in ihnen an Räumen eröffnet. Stellen sie sich dabei die Bewegungen des Wurmfarns vor. Halten sie dieses innere Bild bewusst aufrecht während sie die Bewegungen vom ihrem Körper geschehen lassen:

  • zusammengerollt
  • sich langsam entrollend
  • zum Ausdehnen
  • hin zur Entfaltung
  • weites Offensein
  • und wieder zurück bis hin
  • zum Eingerollt sein!

Wiederholen sie diese Bewegungsabfolge einige Male, bis Sie im Gefühl eines rhythmischen und ruhigen Kreislaufs mit der Bewegung, Ihrer Atmung und Ihrem Klang angelangt sind.

Verändert sich was? Wenn ja, was und in welcher Weise? Was fühlen Sie?
Beschreiben Sie ihre Wahrnehmungen mit ihren Worten.

Wiederholen Sie Übung ab und an, und beobachten was sich in Ihnen und um Sie herum verändert. Stellen sie sich dabei stets den Wurmfarn vor – verinnerlichen ihn in ihnen und lassen seine Bewegungen, seinen Tanz durch Ihren Körper fliessen.

Wenn Sie Fragen haben oder auch Erfahrungen, die Sie mir erzählen wollen schreiben Sie mir einfach. Benutzen Sie dazu das Kontaktformular.



3 Kommentare zu “Übungsanleitung
  1. Susanne Steuer-Lühr sagt:

    Hallo, Renato Strassmann,

    einfach und genial Ihre Übung. Sie hat mich heute aus einem Tief erweckt, vorher natürlich mich neugierig gemacht und ich bin über großen Widerstand zu erstaunlichen Erkenntnissen für mich gelangt. Von Zorn, Zerstörungswut, Ekel bis hin zum Geborenwerden, selbst gebären und dann zur Seienden er-wachsen … WOW! … Verstehe nun endlich, warum mein „geistig behinderter“ Sohn, mich und uns jedes Jahr erneut, auf den sich entfaltenden Farn aufmerksam macht und mit Freude sein Kommen registriert!
    Danke. Ich bin wieder meiner wahren Aufgabe ein Stück näher gekommen!
    Susanne Steuer-Lühr

    • Renato Strassmann sagt:

      Hallo, Susanne
      Ihre Worte, Ihre Zeilen, Ihr Erzählen berühren und freuen die URPFLANZEN und mich sehr!
      Danke für das wertvolle Schildern Ihrer Erfahrungen. Das ist grossartig und wunderbar.
      Ja, wirklich WOW! Ich bin überzeugt, dass Ihre Erfahrungen und Ihr Mitteilen für ganz viele
      Menschen wiederum hilfreich und ebenso segensreich ist. DANKE!
      Mit herzlichen Grüssen,
      Renato Strassmann

      • Susanne Steuer-Lühr sagt:

        heute morgen fand ich meine aufzeichnungen vom oktober wieder … ich war erstaunt … aus einem aspekt der „weigerung“ in meinen aufzeichnungen wurde eine frage. „why-gärung“? … für mich übersetzt, warum nicht mal gären lassen? … und einen guten wein aus den inneren qualen entstehen lassen … Sie haben recht, mein mitteilen wird wiederum menschen erreichen und wiederum ihnen helfen … ich erkenne gerade die perlenkette der verbundenheit und bleibe nun neugierig, dem neuen erwachen des farns entgegenfiebernd … auf dieses alljährliche wunder macht mich seit jahren mein sohn mit großer freude aufmerksam … und deshalb hat der farn nun einen platz in unserem kleinen gärtlein gefunden … denn auch ich liebte ihn als teenie heiß und inniglich … so lande ich heute wieder hier … und lese erst jetzt meine antwort! … sie passt, so ist es gekommen … DANKE! Susanne Steuer-Lühr

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